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21.08.2013

Start ins neue Schuljahr - Materialpaket

Bald geht bei uns in NRW das neue Schuljahr los. Im Rahmen meiner Vorbereitung habe ich ein wenig Material erstellt, das ich euch hier bereitstellen möchte.

Ich bin kein Fan der DinA4 Jahresplaner, die man mittlerweile in fast jedem Lehrerverlag erhalten kann. Die Felder sind mir zu klein, die Struktur zu fest, so dass ich nach drei bis vier Wochen aufgebe, mir darin meine Unterrichtsplanung zu notieren. Jedes Mal ärgerte ich mich über das rausgeschmissene Geld. Stattdessen benutze ich seit ca. einem Schuljahr einen schmalen, durchsichtigen Ringordner, denn in dem kann ich ab-, ein-, zu-, aus- und umheften, wie ich es benötige. Zur Strukturierung des Ringordners habe ich mir für dieses Schuljahr einige Deckblätter erstellt und laminiert.






Auf Wunsch erstelle ich gerne auch weitere Deckblätter, falls euch noch nutzvolle Kategorien einfallen. 

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Für die gemeinsame Arbeit mit meinem stellvertretenden Klassenlehrer und anderen Kollegen, habe ich eine Hausaufgabenliste für das ganze Schuljahr erstellt. Sie entspricht meiner momentanen Klassengröße.

Die Hausaufgabenliste habe ich als Word 2010-Dokument (.docx) hochgeladen, damit ihr eure eigenen beweglichen Ferientage eintragen könnt. Die grün markierten Ferientage entsprechen dem Bundesland NRW, auch die könnt ihr bei Bedarf ändern.

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Wie ich oben bereits erwähnte, komme ich leider mit den kleinen Feldern in den käuflichen zu erwerbenden Jahresplanern nicht zurecht, da ich handschriftlich nicht alles in die Felder quetschen kann, was ich zur Planung benötige.
Dennoch finde ich die Aufteilung/Größe bzw. Wochenplanung darin prinzipiell sinnvoll. Man schlägt eine Buchseite auf und sieht sofort die komplette Woche/Planung. Da ich zur Lehrergeneration 2.0 gehöre, ging ich dazu über meine Unterrichtsplanung am Computer zu erledigen. Das hat den Vorteil, dass ich meine Planung durch kleine Schriftgrößen relativ gut auf eine DinA4 Seite kompriminiert bekomme.

Schön ist auch, dass ich die Planung mehrerer Schulwochen (oder des ganzen Halbjahres) in meinem Ringordner sammeln konnte und das Nachtragen in den Klassenbüchern meiner Kollegen damit zum Kinderspiel wurde. Mein Plan umfasst acht Stunden, damit ich auch Konferenzen, OGS-AGs und andere Nachmittagstermine dort eintragen kann.
04.09.2012

Räderfahrzeuge - Es geht in die Erprobungsphase

So, nun ist es endlich soweit, morgen geht es los. Ich bin fast noch gespannter als meine Schüler, die schon längst Bescheid wissen, weil sie ja Material sammeln mussten. Worauf bin ich gespannt? Hm, ich glaube zu allererst einmal, ob das was ich geplant habe, für den Unterricht taugt. Es handelt sich also um eine Erprobungsphase. Drückt mir die Daumen!

Natürlich ist für mich auch interessant, ob meine neue Lerngruppe mit der Projektarbeitsform zurechtkommt, die ja doch sehr offen ist und ein gewisses Maß an Selbststeuerung erfordert. Für meine alte Lerngruppe, die ich seit der zweiten Klasse hatte, war das kein Problem, da wir mit Kleinformen begonnen hatten, um uns dann in Klasse 4 zusammen mit unserer Referendarin an große Projekte zu wagen.

Da ich meine jetzige 3. Klasse erst zu Beginn des Schuljahres übernommen habe und das Thema "Räderfahrzeuge" jetzt ansteht, ist mir diese Möglichkeit leider nicht gegeben. Dennoch ist das Thema zu schön, um es mit Arbeitsblättern durchzukauen und den Kindern den Spaß am Planen und Werkeln zu nehmen, weil man sie damit gängelt, die Arbeitsblätter auszufüllen.

Ich denke (oder hoffe), dass die Kinder mit diesem Projekt gut zurecktkommen werden, weil es sowohl Offenheit bei der Planung als auch ein gewisses Maß an Lenkung und Vereinheitlichung bietet, da alle Kinder dasselbe Ziel haben. Man könnte daher auch von einem "Mini-Projekt" oder der "Anbahnung der Projektarbeitsform" sprechen, welche sich - im Normalfall - durch ihre fast vollkommene Öffnung der Methoden/Präsentationsformen/Produkte und Planung/Selbstverwaltung durch die Schüler kennzeichnet.


In meiner Aufgabe als Moderator habe ich daher heute meine unterrichtlichen Planungspflichten wahrgenommen und schon einmal meinen Unterricht auf Karteikarten geplant (was ich nicht immer mache, sondern nur dann, wenn ich ein größeres Projekt oder etwas Neues beginne) und die Mindmapevorlage gestaltet, die später in der Klasse hängen soll.


09.05.2012

Mittelalterprojekt

Ritter Kunibert
Willkommen im Mittelalter!
So hieß es vor zwei Wochen zum Start des Mittelalterprojekt in meiner 4. Klasse. Da ich selbst großer Mittelalter-Fan bin, lag es natürlich nahe selbiges etwas ausführlicher zu gestalten. Zu schade wäre es gewesen, so ein tolles und motivierendes Thema in einer Flut von Arbeitsblättern ersticken zu lassen, welche dann irgendwann erst in der Versenkung verschwinden und anschließend fünf Jahre später im Hausmüll landen. Mittelalter, Ritter und Burgen ist eines jener Themen, das an sich schon ein sehr hohes, intrinsisches Motivationspotential hat. Es fasziniert und fesselt und lädt zu mehr ein!



Mittelalterkleider
Wir, das heißt, meine Referendarin und ich, hatten uns schon vor Beginn der Reihe dazu entschlossen, dieses Thema in Form des Projektunterrichts durchzuführen. Die Unterrichtsmethode Projektarbeit ist meiner Klasse bereits durch ein vorangegangenes Projekt zum Thema "Feuerwehr - Wir sind Feuer und Flamme" bekannt, ebenso wie die darüber hinaus erforderlichen Einzelmethodenkompetenzen wie Partner- und Gruppenarbeit, Plaketgestaltung, Vorträge halten, Informationssuche in Büchern und Internet, etc.



Unsere Arbeitsphasen:
1. Wir suchen unser Thema (durch Stoffverteilungsplan vorgesehen)

2. Wir überlegen uns Fragen zum Thema und finden gemeinsame Interessen zur Gruppenbildung
- Think-per-Share-Methode
- Mindmapping an der Tafel
- Gruppenbildung

3. Erste Planungsphase:
- Welche Lernziele haben wir?
- Wo finden wir Informationen zu unserem Thema?
- Wir suchen Informationen

4. Zweite Planungsphase:
- Wie präsentieren wir unser Thema?
- Welches Material brauchen wir für unsere Präsentationsform?
- Wer übernimmt welche Arbeitsschritte?
- Wir gestalten unserer Präsentation (+ Handout/Handzettel für Mitschüler)

5. Präsentationsphase
- Vorstellung der Präsentationen und Produkte
- Bewertung der Präsention durch Mitschüler


Folgende Themen interessieren meine/unsere Schüler:
Aufbau einer Ritterburg, Leben auf der Burg, Leben als Ritter, Waffen, Rüstungen, Kinder im Mittelalter, Krankheiten im Mittelalter

Diese Methoden wurden gewählt:
1x Powerpoint-Präsentation, 2x Lapbook, 2x Plakat, 1x Rollenspiel, 1x Modell einer Ritterburg



(Sobald vorhanden, werde ich Fotos von den Produkten/Präsentationen einstellen.)

Reihentransparenz

Und genau das war unser Ziel, einen lebendigen schüler- und produktorientierten Unterricht zu gestalten, der durch die Interessen und Ideen der Kinder gestaltet wird. Das erfordert besonders im Vorfeld viel Planungsarbeit (Phasenplakate, mögliche Themenantizipierung, Lerntagebücher gestalten, Anleitungen und Kriterien für Präsententionsformen erstellen, ...). Diese Arbeit, einmal gemacht, kann bei jedem Projekt erneut verwendet werden.

An dieser Stelle möchte ich einmal Pia, meiner tollen Referendarin danken, die mit der Erstellung der Materialien natürlich den absoluten Hauptteil der Arbeit getragen hat. Ich habe lediglich meine Klasse zur Verfügung gestellt, ein paar Materialien und einige Tipps und Planungsideen. Damit ihr euch ein Bild über das Projekt machen könnt, hier einige Impressionen:


Ansichtsmaterial Schilde
Ansichtsmaterial Kleidung
Ansichtsmaterial Rüstungen

Ansichtsmaterial Waffen
Ansichtsmaterial Kleidung/Gedeck


Unsere Leseck